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Allrounder in Sachen Anarbeitung

17.03.2008: Kaltenbach


Basierend auf der allgemeinen Einschätzung, dass die Nachfrage nach Stahl weitestgehend konstant bleiben wird und den damit verbundenen Aussichten, beschloss die Ferroflex Stahlhandel AG neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Wertschöpfungskette auszuweiten...

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Die Restrukturierung des Materialflusses im Bereich Sägezuschnitt wirkt sich für die Schweizer Ferroflex AG ausgesprochen positiv aus.

Die Restrukturierung des Materialflusses im Bereich Sägezuschnitt wirkt sich...

...Durch eine gut geplante Restrukturierung des Materialflusses im Bereich Sägezuschnitt und eine damit einhergehende Ausweitung des Produkt- und Leistungsspektrums produziert das Unternehmen heute kostengünstiger, kann flexibler und effizienter Aufträge bearbeiten und auf erweiterte Kundenwünsche eingehen.

Das Schweizer Unternehmen Ferroflex AG mit Sitz in Rothrist ist spezialisiert auf den Sägezuschnitt und die Anarbeitung von Stabstahl und Stahlträgern. Einhergehend mit der Neuausrichtung des Unternehmens zum Vollsortimenter beabsichtigte Ferroflex, das Leistungsspektrum im Bereich Anarbeitung auszuweiten und den Materialfluss zu restrukturieren und dadurch wesentlich effizienter zu gestalten. Die geplanten neuen und erweiterten Anarbeitungsprozesse – dazu gehören u. a. Strahlen, Bohren, Klinken und Sägen – setzen zudem Investitionen in neue Maschinen voraus. Bis zur Restrukturierung des Unternehmens wurde das Material in der Produktion zum Strahlen und Sägen mittels Kranen an den jeweiligen Stationen aufgelegt und nach der Bearbeitung ebenso gehandelt und transportiert. Auf Basis einer fundierten Analyse des Materialflusses beschloss die Geschäftsleitung grundlegende Änderungen. Hans-Jörg Hunziker, Geschäftsführer Stahl bei der Ferroflex AG, erinnert sich: „Der alte Materialfluss war nicht flexibel, zu zeitintensiv und musste reorganisiert werden. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und unseren Vorsprung gegenüber der Konkurrenz weiter auszubauen, war eine Restrukturierung unserer Fertigung und eine Ausweitung unseres Leistungsportfolios unabdingbar.“

Anbieterauswahl und Projektrealisation

Nach intensiver Recherche und Anbietervergleichen entschied sich Ferroflex bei der anstehenden Aufgabe für den Bearbeitungsspezialisten
Kaltenbach. „Ausschlaggebend war für diese Wahl in erster Linie das Gesamtpaket aus Maschinen und Support. Die sichere und uns bereits bekannte Technologie und auch das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis waren bei der Auftragsvergabe ausschlaggebend“, kommentiert Hans-Jörg Hunziker die Entscheidung. Im ersten Schritt des erfolgreichen Projekts wurden verschiedene Lösungen erörtert und bewertet. Im Anschluss ging die vollintegrierte Bohr-Ausklink-Anlage, bestehend aus einer Bohranlage KDX 1215, einem Ausklinkroboter KC 1201 und einer Bandsäge KBS 1001 DG mit umfangreichem Mess- und Transportsystem, in Betrieb. Besonderes Augenmerk galt bei der Neuausrichtung der Produktionsabläufe aber nicht nur den neuen Bearbeitungsmaschinen, sondern auch der Integration des vorhandenen Maschinenparks und der Vernetzung aller Stationen auf einer Ebene. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden mehr als 600 m² Rollgänge installiert. Durch den engen Dialog aller Projektbeteiligten konnte die Anlage termingerecht integriert und in Betrieb genommen werden.

Projektergebnisse

Heute werden alle wichtigen Anarbeitungsaufgaben in der unternehmenseigenen Produktion in Rothrist ausgeführt und die Bauteile in einem Zug nach kundenindividuellen Vorgaben gebohrt, auf Länge gesägt, ausgeklinkt, gestrahlt und grundiert. Gerade der Ausklinkroboter trägt einen großen Teil zur gesteigerten Flexibilität bei und wirkt sich ausgesprochen zeit- und kosteneffizient aus. Resümierend ergaben sich für die Ferroflex AG durch das Restrukturierungsprojekt mit Kaltenbach folgende Ergebnisse: Aufgrund der neuen Transportebene wird die Materialzufuhr heute wesentlich effizienter realisiert, die Logistikkosten sanken spürbar. Die Durchlaufzeiten wurden durch die Vernetzung aller Bearbeitungsstationen maßgeblich gesenkt. Mit der deutlich erhöhten Prozesssicherheit und Termintreue wurde der ohnehin hohe Qualitätsstandard des Unternehmens ausgeweitet.

Durch die Neuausrichtung seines Leistungsspektrums hin zum Allrounder in Sachen Anarbeitung und die Entwicklung zum Vollsortimenter wurden entscheidende Weichen für die zukünftige Unternehmensentwicklung gestellt.

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