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Tiefergelegtes Turmlager

: Stopa


Hauptgrund für die Investition in ein Stopa Tower Flex Blechlager ist für Hansa Klimasysteme gewesen, mannlos arbeiten zu können. Da die Werkhalle des Betreibers zu niedrig ist, um ein Turmlager in der benötigten Höhe zu installieren, hat Stopa die Anlage in eine Grube gestellt.

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Die Idee, das Blechlager Stopa Tower Flex in eine Grube zu stellen, erwies sich bei Hansa Klimasysteme als wirtschaftlichste Lösung. An den Stationen sichern elektrische Rolltore die Öffnungen vor der Grube ab.

Die Idee, das Blechlager Stopa Tower Flex in eine Grube zu stellen, erwies sich...

Hätte die Hansa Ventilatoren- und Maschinenbau Neumann GmbH in Saterland (D), das Fundament des Lagers nicht unter das Niveau des Hallenbodens abgesenkt, hätte sie eine Haube auf das Dach setzen müssen. Die Grube hat sich als wirtschaftlicher erwiesen. Abstriche hinsichtlich der Höhe des von der Stopa Anlagenbau GmbH in Achern-Gamshurst (D) gelieferten Blechlagers wollte das Unternehmen nicht machen. Zumal das System ein breites Materialspektrum aufzunehmen hat. An den Stationen sichern elektrische Rolltore die Öffnungen vor der Grube ab.

Auf dem Weg zur optimierten Fertigung

Mit dem Stopa Tower Flex hat der Betreiber eine Lösung gewählt, die den Weg der prozessoptimierten Fertigung weiter beschreitet, indem es das Material automatisch bereitstellt. Zu den Vorteilen zählen auch ein hoher Raumnutzungsgrad, schnellere Zugriffsmöglichkeiten auf die Bleche und eine nochmals verbesserte Ordnung. Das Lager beliefert eine Trumpf TruPunch 5000 mit Blechen. Zudem nimmt es die gestanzten Fertigteile auf, die es später auf Anforderung in die Produktion auslagert.

Für Hansa, die Klimaanlagen beispielsweise für Museen, Schulen, Sporthallen, Rechenzentren und Krankenhäuser liefert, hat Stopa das System mit zwei Stationen versehen. Die Warenein- und -ausgangsstation arbeitet mit einem mit Ablagestempeln ausgerüsteten Scherenhubtisch, auf dem es steckbare Anschläge für ein gemeinsames Koordinateneck und ein Anschlag für kleinere Bleche erleichtern, exakt zu positionieren. Über eine mit einem Doppelwagen ausgestattete Station
versorgt der Betreiber die Stanzmaschine mit Blechen und lagert die Fertigteile zurück. Der Beladewagen, der als Unterwagen fungiert, fährt die Tafeln bis zum Übernahmepunkt der automatischen Handlingeinrichtung der Maschine.

Automatisiertes Handling

Eine Besonderheit ist die Ausweichfahrt des als Entladewagen dienenden Oberwagens in Portalbauweise. Der taktet in vorgegebene Positionen, in denen die Handlingeinrichtung die Fertigteile ablegt. Zudem rollt er zurück, sobald eine Tafel vom Unterwagen aufzunehmen ist. Dies ermöglicht schnelle Materialwechsel und schließt aus, dass die Aufnahmeeinrichtung auf gestanzte Bleche stößt, die auf dem Oberwagen liegen.

Auf den 44 Flachpaletten des 7 m hohen, 5,37 m langen und 6,9 m breiten Turmlagers bevorratet Hansa Bleche im Groß- und Mittelformat. Das kompakte Lagerdesign steht für einen idealen Mix aus Lagerkapazität und Platzbedarf. Damit die Systemhöhe optimal nutzbar ist, lassen sich die Beladehöhen der Lagerplätze variabel gestalten. Als wesentlichen Vorteil hebt Hansa hervor, nach Schichtende mannlos arbeiten zu können.

Kommunikation mit Maschine erleichtert Bedienung

Die Anlagenkomponenten, z. B. das Regalbediengerät, steuert eine in einen Industrie-PC integrierte Realtime-Soft-SPS. Ein Lagerverwaltungssystem, das mit der Maschine kommuniziert, verwaltet die Bestände. Die von Stopa eingerichtete, direkte Schnittstelle zwischen dem Lager und der Stanzmaschine ist mit investitionsentscheidend gewesen. Zum automatischen Abarbeiten der Aufträge können acht Fahraufträge vorprogrammiert werden.

Für den Hersteller hat auch gesprochen, dass nur er bereits Lager in Kombination mit Trumpf Maschinen installiert und dies die Abstimmung spürbar erleichtert hat. Zudem ermöglicht das System eine höhere Maßhaltigkeit
und Umsatzsteigerungen bei gleicher Personalstärke.


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Automatische Lagersysteme

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