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Spezialist fürs Feine: Laser schneidet Metallfolien


Eine Innovation aus dem BMBF-Programm "Anwendungsorientierte Forschungund Entwicklung an Fachhochschulen" (aFuE)Wissenschaftler der Technischen Fachhochschule Wildau entwickelten,gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft industriellerForschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF), eine neuartigeTechnologie zum Laserschneiden von Metallpräzisionsfolien.

DerartigeFolien mit Materialstärken von weniger als 300 Mikrometern finden breiteAnwendung in der modernen Fertigungstechnik, etwa als Chipträger oderLotmaterial für Elektronikbauteile und als Blende in optischen Geräten.Beim Laserschneiden werden Schneidgase eingesetzt, die unter Druck aufdie Folien strömen und dasjenige Material austreiben, das der Laserzuvor aufgeschmolzen hat. Der Gasstrom drückte in der Vergangenheit dieWerkstücke aus dem Fokuspunkt des Laserstrahls und die Folien fingen anzu "flattern". Innovative Haltefolien können die Metallfolien jetztstabilisieren. Damit kann das Laserschneid-Verfahren die hohenQualitätsanforderungen an die Folien, u.a. Maßtoleranzen von wenigenMikrometern, gratarme Schnittkanten und fehlerfreieFunktionsoberflächen, voll erfüllen.Die Bearbeitung mehrlagiger Folienpakete per Laser erwies sich alsbesonders präzise und wirtschaftlich. Um die Trennung der Folienlagen zuermöglichen und um die angestrebte hohe Schneidqualität zu erreichen,wurden geeignete Trennmittel erforscht.Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Asta Richter, TFH Wildau, FachbereichIngenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen, Telefon: (0 33 75) 50 82 17Pressearbeit:AiF, Silvia Behr, E-Mail: presse@aif.deTelefon: (02 21) 3 76 80 - 55,Fax: (02 21) 3 76 80 - 27Bayenthalgürtel 23, 50968 Köln, Internet: www.aif.deWeitere Informationen finden Sie unter:http://www.aif.dehttp://idw.tu-clausthal.de/

Bericht in folgenden Kategorien:
2-D-Laserschneidmaschinen, Schneidgase

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