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Reed Exhibitions verschiebt Intertool

: Reed Messe Wien


Da sich die Anzahl neuer COVID-19-Infektionsfälle nicht verbessert hat, fällt Messeveranstalter Reed Exhibitions Österreich zusammen mit dem Messefachbeirat eine wichtige Entscheidung. Statt des geplanten Intertool-Termins (12. bis 15. Mai 2020) wird es einen Branchenevent im Herbst 2020 geben, auf dem das 40-jährige Bestehen der Intertool gefeiert und die Zukunft der österreichischen Fachmesse für Fertigungstechnik präsentiert wird.

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Reed Exhibitions verschiebt Intertool in den Herbst 2020 oder das Frühjahr 2021.

Reed Exhibitions verschiebt Intertool in den Herbst 2020 oder das Frühjahr...

Die Situation rund um die Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) hat sich nicht verbessert. Viele Unternehmen sehen sich mit strikten Reise- oder Teilnahmebeschränkungen durch ihre Headquarter konfrontiert. Dies hat einen direkten Einfluss auf das Messegeschäft. Eine Vielzahl an Verschiebungen und Absagen renommierter internationaler Messeformate gingen bereits durch die Medien. Auch wenn es hierzulande von öffentlichen Stellen noch keine solche Verordnung gibt (Anm.: Status 4. März um 18:00 Uhr), hat auch das von der Schweiz in Kraft gesetzte Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen Auswirkung auf Messen in Österreich, vor allem auf jene mit internationaler Beteiligung.

Zeitliche Verschiebung der Intertool

Gemeinsam mit dem Fachbeirat hat sich der Messeveranstalter Reed Exhibitions darauf geeinigt, dass es statt des geplanten Intertool-Termins (12. bis 15. Mai 2020) einen Branchenevent im Herbst 2020 geben wird, auf dem das 40-jährige Bestehen der Intertool gefeiert wird. Eine Verschiebung ins Frühjahr 2021 ist aus terminlichen Gründen und aufgrund der Buchungslage in den dafür infrage kommenden Veranstaltungshäusern in Österreich nicht möglich.

Inhaltliche Neukonzeptionierung der Intertool

„Wir haben bereits nach der letzten Messeausgabe intensiv Gespräche mit allen Stakeholdern der Intertool geführt und seit 2019 eine fünfjährige Strategie zur Weiterentwicklung des Formates festgelegt, um den geänderten Markterfordernissen gerecht zu werden. Bedingt durch die aktuelle Situation rund um COVID-19 werden wir einige Schritte in abgeänderter Form vorziehen, die aber an der
langfristigen Strategie nichts ändern“, sagt Barbara Leithner, Chief Operations Officer (COO) bei Reed Exhibitions. „Die geografische Richtung ist klar: es geht in Richtung Oberösterreich.“ Reed will sich bei künftigen Editionen der Fachmesse auch inhaltlich neu ausrichten. Welche das sind, sei noch streng unter Verschluss. Nur so viel verrät Leithner vorab: „Die Messe wird sich zu einer visionären Wissensplattform wandeln und dafür erarbeiten wir eine inhaltliche Neukonzeptionierung in enger Absprache mit der Branche.“

Reed Exhibitions Österreich setzt Schutz von Menschen an erste Stelle

Generell ist zu sagen, dass „wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben“, so Leithner. Für den COO war es dennoch der einzig richtige Weg, auf die zunehmenden Reise- und Teilnahmebeschränkungen vieler Unternehmen zu reagieren, ebenso steht für sie „der Schutz der Kunden, Besucher sowie der eigenen Mitarbeiter an oberster Stelle“. Übrigens: Die parallel stattfindende Wiener Edition der Smart Automation (12. bis 14. Mai 2020) wird komplett abgesagt, da bereits im Frühjahr 2021 die Schwesteredition in Linz stattfinden wird.

Reed Exhibitions verschiebt Intertool in den Herbst 2020 oder das Frühjahr 2021.
Wir haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht. Es war dennoch der einzig richtige Schritt, auf die zunehmenden Reise- und Teilnahmebeschränkungen vieler Unternehmen zu reagieren. Barbara Leithner, COO bei Reed Exhibitions Österreich


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