Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Profitable Nachhaltigkeit: Grüne Philosophie von StM macht Wasserstrahlschneiden attraktiver

: StM


Ein Fertigungsbetrieb, der künftig mithalten will, ist dem Thema Nachhaltigkeit unweigerlich ausgesetzt. Das Problem: Für kleine und mittlere Betriebe ist dies eine Herkulesaufgabe, die parallel zum Tagesgeschäft viel Planung, Weitsicht und Wissen erfordert. Kosten und Nutzen müssen abgewogen, Standards gesetzt, Umstrukturierungen geplant und Mitarbeiter sensibilisiert werden. Maßnahmen, die aufgrund ihrer Komplexität gefährlicher Weise oft vertagt oder nicht konzertiert umgesetzt werden. Für dieses Problem hat der österreichische Wasserstrahlpionier StM Waterjet mit seiner „Grüne Philosophie“ jetzt eine Lösung geschaffen. Sie bietet Anwendern ganzheitlich auf Nachhaltigkeit optimierte Fertigungskonzepte, die Rentabilität mit einem Höchstmaß an Leistung und Flexibilität verbinden. Sie eröffnet Unternehmen damit die Möglichkeit, Produktionsprozesse ohne „Blut, Schweiß und Tränen“ wirtschaftlich sinnvoller zu gestalten und gleichzeitig negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren sowie Energie und natürliche Ressourcen zu schonen.

/xtredimg/2020/Blechtechnik/Ausgabe318/21679/web/StM_Waterjet_macht_Nachhaltigkeit_profitabel.jpg
Möglich macht dies das modulare Wasserstrahlschneidsystem von StM, das seit Jahrzehnten in puncto Nachhaltigkeit laufend optimiert und an die neuesten Erfordernisse angepasst wird. Interessierte Unternehmen aus der Stahl und Edelstahl, Aluminium, Buntmetall, Kunststoff, Stein, Glas und Keramik verarbeitenden Industrie können sich dieses System von erfahrenen Applikations-Ingenieuren bei StM an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen und Abläufe live demonstrieren lassen – eine Vorleistung, die keinerlei Investition erfordert. So können Unternehmen die Auswirkungen neuer Prozesse ohne jedes Risiko bewerten. Sie profitieren am Ende von einer ebenso soliden wie flexiblen „ready-to-use“-Lösung, die innerhalb weniger Tage ohne großen Schulungsaufwand 24/7 einsatzfähig ist. Mit dieser partnerschaftlichen Nachhaltigkeits-Politik sorgt StM dafür, dass der „Industry 4.0“-Standard nicht auf Kosten der Rentabilität eingeführt werden muss und niemanden überfordert. Weitere Informationen zur „Grüne Philosophie“ erhalten Interessenten bei den StM-Testzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mehr Leistung, weniger Verbrauch und Verschleiß

Wasserstrahlschneiden ist als Kaltschneideverfahren per se energieeffizient. Bei StM Waterjet wird dieser Vorzug auch konstruktiv unterstützt: StM Wasserstrahl-Schneidanlagen sind konsequent rohstoff- und energieeffizient als „System zum Mitwachsen“ konstruiert, das veränderten Schneidanforderungen jederzeit angepasst werden kann. Ihre Lebensdauer beträgt typischerweise 15 Jahre und mehr. Die Konstruktion einer StM Wasserstrahl-Schneidanlage ist schwingungsarm, sehr robust und gleichzeitig auf leichtes Gewicht ausgelegt (im Schnitt 1.800 kg). Das minimiert die Antriebsleistung der Motoren
und maximiert Schneidgeschwindigkeit und Schnittqualität. Die Elektronik-Komponenten sind RoHS-konforme Standardbaugruppen bei denen der Hersteller die Ersatzteilverfügbarkeit selbst nach Einstellung der Produktion noch mindestens zehn Jahre garantiert. Die thermisch empfindlichen Achsverstärker werden durch ein energieeffizientes, temperaturgesteuertes Klimagerät gekühlt. Das gewährleistet eine lange Lebensdauer der Bauteile. Sämtliche Lampen und Leuchten sowie Taster sind in LED-Technik ausgeführt. Die Elektromotoren der Hochdruckpumpe und der Anlagenkomponenten haben die Effizienzklasse IE3. Diese energieeffizienten Asynchron-Drehstrommotoren sparen während der gesamten Lebensdauer der StM Wasserstrahl- Schneidanlagen Energie. Außerdem verwendet StM – wo es sinnvoll ist – elektronische Drehzahlregelungen, die die Leistung zusätzlich steigern.

Die Hochdruckpumpe verfügt über einen ÖL/Luftkühler. Vergleichbare Hochdruck-Pumpen der Mitbewerber benötigen 12 l/min Wasser zur Kühlung der Pumpe. Alle Anlagenkomponenten inkl. Hochdruckpumpe schalten sich nach dem Schneiden oder im Falle eines Fehlers automatisch aus, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen. Außerdem benötigen StM Wasserstrahl-Schneidanlagen nur 50 l/min Druckluft für die Steuerventile und keine Sperrluft für die Führungen und Antriebe – marktüblich sind bis zu 400 l/min pro Schneidkopf.

Aber auch über den Energieaspekt hinaus hilft Wasserstrahlschneiden „powered by StM“ Ressourcen zu sparen. Es erfordert minimale Personal- und Werkzeugkosten. Der Materialverbrauch wird durch technische Feinheiten wie der stufenlosen Abrasivdosierung und der effizienten Schachtelung von Schneidaufträgen minimiert. Mit der StM SmartCut Schneidsoftware können Werkstücke auf Rohplatte zudem so effizient und eng geschachtelt geschnitten werden, dass 10 – 20 % Rohmaterial im Vergleich zu herkömmlichen Trennverfahren gespart werden kann. Der Ausschuss ist gerade bei empfindlichen Materialien minimal, dass das Werkzeug Wasser ohne Gefüge
Veränderung oder thermische Belastung schneidet.

Minimale Lagerhaltung, maximale Wiederverwertung

Durch die extreme Flexibilität des Wasserstrahl-Schneidverfahrens können Anwender sofort auf den aktuellen Bedarf reagieren und auf Just-in-Time-Produktion umstellen. Schließlich können die verschiedensten Materialien ohne Umrüstaufwand geschnitten werden. Dabei ist Reinwasser- und Abrasivschneiden parallel möglich – unabhängig davon, ob 2-D, 3-D, Rohr- oder Roboterschneiden gewünscht ist. Damit wird die kostspielige Lagerhaltung Geschichte. Wasserstrahl-Anlagen von StM sind obendrein zu 90 % aus Stahl und Aluminium gefertigt. Diese Rohstoffe sind zu 100% reycyclingfähig. Einzelne Komponenten von Altanlagen sind bei Neuanschaffungen weiter einsetzbar, da das StM-Modulsystem nahezu vollkompatibel ist. Auch Dichtungen und Brauchwasser sind wiederverwendbar, z. B. mit der vollautomatischen Wiederaufbereitungsanlage „StM OneClean“ für Wasser und Abrasiv. Alle Reststoffe können fachgerecht getrennt und entsorgt werden.

Auf gesundes Wirtschaften programmiert

Die „Grüne Philosophie“ von StM hat auch eine soziale Komponente, die auf die gesundheitserhaltende Gestaltung der Arbeit abzielt. Dazu trägt zum einen die Tatsache bei, dass beim Wasserstrahlschneiden weder Gase noch Staub entstehen und die Lärmbelästigung moderat ist. Außerdem ist die Bedienung einer StM-Anlage sehr komfortabel. Zum anderen übernimmt die Anlage die schweren und monotonen Arbeiten sowie Aufgaben die große Präzision verlangen. Das minimiert nicht nur Ausschuss und Fehler – die Mitarbeiter haben auch mehr Spaß an der Arbeit. Mit einem Standard PC und der intelligenten StM-Software können Zeichnungen im Handumdrehen importiert und Schneidparameter definiert werden. Schneidzeit und Kosten werden pro Auftrag vom System errechnet, so dass die Fertigung im idealen Schneidbereich jederzeit kontrolliert
werden kann. Störungen sind problemlos in Eigenregie oder per Fernwartung zu beheben. Maximale Sicherheit gewährleisten Kunststoffhauben auf Z-Achsen und Kabelschleppern sowie eine gut sichtbare Warnleuchte.

Wie sich die „Grüne Philosophie“ von StM für den eigenen Betrieb bestmöglich nutzen lässt erläutern die Applikations- Ingenieure von StM auf Anfrage. Interessenten, die sich vom Anlagen-System und Service-Konzept bei StM überzeugen wollen sind jederzeit eingeladen, sich unverbindlich über die Homepage von StM zu informieren oder die StM-Testzentren in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu besuchen. Dort können u.a. Testschnitte angefertigt werden und Mitarbeiter im Rahmen von Schulungen zu Applikations-Spezialisten ausgebildet.




Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
2-D-Wasserstrahlschneidanlagen

Special EuroBLECH

105000.jpg Im Mittelpunkt der weltweit größten Fachmesse für diesen Industriezweig stehen wegweisende Technologien für die Zukunft der Blechbearbeitung. Gezeigt werden unter anderem hochentwickelte Fertigungsprozesse sowie intelligente Lösungen für eine energieeffiziente Produktion.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Blechtechnik/Ausgabe268/20190/web/Track_and_Trace.jpgDigitalisierung als große Chance
5G und künstliche Intelligenz – wo stehen wir heute und was kommt morgen? Heinz-Jürgen Prokop, Chief Executive Officer Machine Tools bei Trumpf, schildert im Interview, wie sich Blechfertiger auf die vernetzte Zukunft vorbereiten können.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren