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Nach Anlagenmodernisierung – Panamera voll durchgestartet

: Schuler


Der TÜV Report 2009 unterstreicht die Qualität von deutschen Autoherstellern – Sportwagen-Champion ist dabei Porsche. Diese Erfolgsgeschichte soll auch der neue Porsche Panamera fortsetzen, dessen Markteinführung in Deutschland für September 2009 geplant ist.

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Teiletransport ohne Zwischenablage von Presse zu Presse.

Teiletransport ohne Zwischenablage von Presse zu Presse.

Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover startete im März 2009 die Produktion der äußeren Hülle des neuen Porsche-Modells. Nahezu alle Außenhautteile werden dabei auf einer Pressenlinie hergestellt, die im letzten Jahr mit einer neuen hydraulischen Kopfpresse von Schuler SMG und acht Crossbar Robotern von Schuler Automation modernisiert wurde. Damit steht die Anlage für ähnliche Eigenschaften wie das darauf produzierte Fahrzeug ¬– für hochwertig, flexibel und schnell.

Einzig die Zahl der Pressen hat sich mit der Anlagenmodernisierung nicht verändert. Nach wie vor besteht die Pressenstraße 61 aus sechs Pressen von verschiedenen Herstellern. Sonst hat sich vieles geändert: Während zuvor sechs mechanische Modelle für die Produktion von verschiedenen Bauteilen sorgten, profitiert der Kunde jetzt von der Leistung der neuen hydraulischen Kopfpresse von Schuler SMG am Anfang der Linie. Diese schafft gerade beim Produktionsstart von neuen Bauteilen Mehrwert, weil die Werkzeuge schneller eingearbeitet werden können.

Schnelle Einarbeitungszeit

„Mit dieser Presse kann besonders flexibel auf verschiedene Produktionsanforderungen reagiert werden“, so Projektmanager Markus Geier von Schuler SMG in Waghäusel. Entscheidend dafür ist der hydraulische Antrieb – mit ihm lässt sich der Presskraftverlauf exakt regeln. Gerade für den Produktionsstart von neuen Bauteilen hat dies weitreichende Vorteile, denn neue Pressenwerkzeuge lassen sich schneller als bei mechanischen Pressen einarbeiten. Eine hohe Bauteilqualität wird schon nach relativ kurzer Probezeit erreicht. „Zudem ist es möglich, sowohl einfach als auch doppelt wirkende
Werkzeuge einzusetzen“, unterstreicht Markus Geier die Flexibilität der hydraulischen Presse. Der Pressentisch ist dabei für die Verarbeitung von Blechen mit einer max. Größe von 5 x 2,50 m ausgelegt. Die Presskraft der Kopfpresse beträgt 2.500 t. Je nach Bauteil vollzieht sie sechs bis zehn Hübe pro Minute.

Außerdem sorgen acht Crossbar Roboter von Schuler für die Automation der gesamten Linie – vom Einlegen der Platinen in die Schuler-Ziehpresse bis zur Ablage der fertigen Bauteile, nachdem sie die letzte mechanische Presse am Ende der Linie verlassen haben. Mit den Crossbar Robotern lassen sich die großen Porsche-Bauteile sehr flexibel aus dem Pressenwerkzeug herausnehmen, bei Bedarf drehen und wenden sowie in der nächsten Presse weiterbearbeiten. „Denken wir an die bekannten, breiten Porsche-Kotflügel. Mit der zuvor in der Pressenstraße befindlichen Feeder-Automation wäre ein Transport nicht möglich gewesen. Für die von Schuler Automation um zwei Bewegungsachsen erweiterten Roboter ist dies aber kein Problem“, erklärt Projektmanager Markus Geier. Die Sechs-Achs-Roboter sind sehr beweglich. Sie verfügen über eine hängend montierte Fahrbahn und eine an der Roboterhand befestigte Schwenkachse – ähnlich wie bei einem menschlichen Handgelenk. Die Flexibilität steigt im Vergleich zu Linien ohne Crossbar-Technik, die nur mit Roboter oder Feeder verkettet sind, erheblich. Mit der Software Presstec optimiert sich die Anlage selbstständig, während sie in Betrieb ist, und steigert kontinuierlich ihre Ausbringungsleistung.

Porsche-Produktion startete im März 2009

Die Einarbeitung der Kopfpresse mit dem ersten Werkzeug für Porsche-Bauteile erfolgt seit August 2008. Seit März 2009 entstehen mithilfe der Schuler-Lösungen praktisch alle Außenhautteile des neuen Porsche Panamera – von den Türen über die Haube bis hin zur Heckklappe. Rund zehn verschiedene Werkzeugsätze sind hierfür bei Volkswagen Nutzfahrzeuge im Einsatz. Anschließend gehen die fertigen Teile in den Karosseriebau, wo
sie mittels neuester Technologie zu einer Karosse zusammengefügt werden. Von dort laufen die Rohkarossen in die Lackiererei von VW Nutzfahrzeuge und werden frisch lackiert, poliert und glänzend mit einem speziellen Logistiksystem von Hannover aus auf die Reise ins Leipziger Porsche-Werk gebracht, wo der Panamera montiert wird.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Einlegevorrichtungen, Feeder, Mechanische Pressen

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