Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Flexibilität für komplexe Ingenieurskunst

: MicroStep


ŽOS Zvolen aus der Slowakei setzt seit Jahrzehnten modernisierte Lokomotiven und Waggons wieder auf Schiene. Für die Produktion verwendet das Unternehmen seit 2015 eine hochtechnologische Lösung mit außergewöhnlicher Bearbeitungsfläche von MicroStep.

/xtredimg/2017/Blechtechnik/Ausgabe206/13426/web/Bild_3_-_Prazision_und_Flexibilitat_fur_komplete_Ingenieurskunst.jpg
Als Plasmaquelle der MG 12001.25 PrkMB fungiert eine leistungsstarke HiFocus 440i von Kjellberg Finsterwalde.

Als Plasmaquelle der MG 12001.25 PrkMB fungiert eine leistungsstarke HiFocus...

Bei der Firma ŽOS Zvolen mit Sitz in der Mittelslowakei dreht sich alles um das Thema Eisenbahn, denn die Aktiengesellschaft ist das größte und bedeutendste Unternehmen bei der Instandhaltung und Modernisierung von motorisierten Lokomotiven und Eisenbahnwagen in der Slowakei. Die Reparatur von Schienenfahrzeugen hat bei ŽOS Zvolen Tradition. Schon seit mehr als 140 Jahren kümmert sich das Unternehmen vom Antrieb bis zur Außenhaut der Fahrzeuge um viele Komponenten. Erfahrung und Qualität kommen an, denn die speziellen Kundenwünsche bei verschiedensten Instandhaltungsarbeiten unterschiedlichster Bauart und Baujahre verlangen eine große Bandbreite an Know-how und Ingenieurskunst.

Hohe Ansprüche an Maschinenpark

Dementsprechend stellt das Unternehmen bei der Produktion hohe Ansprüche an die eingesetzten Technologien in Sachen Präzision, Geschwindigkeit und vor allem Flexibilität. Lastenhefte mit anspruchsvollsten Anforderungen sowie ein ausgiebiger Blick auf die unterschiedlichsten Hersteller sind bei der Bestückung des Maschinenparks essentielle Bestandteile der Firmenpolitik.

Um die verschiedenen Kundenwünsche und die unterschiedlichen Technologien bedienen zu können, setzt man bei der Gesellschaft auf präzise und äußerst flexible Maschinen. Nach einem langen Auswahlverfahren entschied sich das Unternehmen im Bereich Schneidtechnologie für eine multifunktionale CNC-Anlage der Anlagenbaureihe MG von MicroStep – für die vielseitige Bearbeitung von großformatigen Blechen. Seit 2015 gehört nun eine MG Plasmaschneidanlage
/xtredimg/2017/Blechtechnik/Ausgabe206/13426/web/Bild_2_-_Prazision_und_Flexibilitat_fur_komplete_Ingenieurskunst.jpg
Die Konfiguration, wie sie bei ŽOS Zvolen zum Einsatz kommt, ermöglicht eine multifunktionale 3D-Bearbeitung von Flachmaterial auf einer Arbeitsfläche von 12.000 x 2.500 mm.

Die Konfiguration, wie sie bei ŽOS Zvolen zum Einsatz kommt, ermöglicht eine...

mit einer außergewöhnlichen Bearbeitungsfläche und vielseitigen Bearbeitungsoptionen zu den eingesetzten Technologien bei ŽOS Zvolen.

3D-Bearbeitung von großformatigen Blechen

Bei ŽOS Zvolen setzte man vorwiegend auf die Erfahrung von MicroStep bei der Entwicklung von CNC-Schneidanlagen mit flexibler Technologie zur Anwendung von zahlreichen Bearbeitungsmöglichkeiten. Man entschied sich für eine MG 12001.25 PrkMB. Die MG Baureihe ist sozusagen der Alleskönner aus dem Hause MicroStep und wurde konzipiert, um maximale Flexibilität und Effizienz an einem Anlagentyp zu vereinen. Die Konfiguration, wie sie beim Spezialisten für Schienenfahrzeuge zum Einsatz kommt, ermöglicht eine multifunktionale 3D-Bearbeitung von Flachmaterial auf einer Netto-Arbeitsfläche von 12.000 x 2.500 mm.

Innerhalb des Bearbeitungsspektrums auf der Fläche von 12.000 x 2.500 mm stehen dem slowakischen Unternehmen folgende Technologien zur Verfügung: der MicroStep R5 Rotator ist ein endlosdrehendes Fasenaggregat, mit dem das Anbringen von Fasen bis 50° an das Blech ermöglicht wird. Dies ist vorwiegend bei der Vorbereitung von Schweißnähten elementar und vermeidet lästiges Materialhandling innerhalb mehrerer Bearbeitungsstationen. Als Plasmaquelle fungiert eine leistungsstarke HiFocus 440i vom deutschen Plasmatechnik-Hersteller Kjellberg Finsterwalde.

Vollautomatischer Bohrsupport

Mit der 26 kW Bohreinheit
können mit der CNC-Maschine auch Bohrungen, Senkungen und Gewinde in die Werkstücke eingebracht werden. Der vollautomatische Bohrsupport ermöglicht Bohren bis 40 mm Durchmesser und Gewinden bis M33. Mit zwei automatischen Achtfach-Werkzeugwechslern für insgesamt 16 Zerspanungswerkzeuge wird die Bearbeitungszeit komplexer Bohraufgaben auf ein Minimum reduziert.

Eine implementierte Inkjet-Markiereinheit wird als effektive Lösung zum Beschriften der Bauteile genutzt und rundet das multifunktionale Bearbeitungsangebot der CNC-Plasmaschneidanlage ab. Für exakte Ergebnisse dient die Kalibriereinheit ACTG®. Das von MicroStep entwickelte automatische und patentierte System misst Abweichungen der Werkzeuge im Hundertstel-Bereich und korrigiert diese selbständig mit höchster Präzision.

Als Plasmaquelle der MG 12001.25 PrkMB fungiert eine leistungsstarke HiFocus 440i von Kjellberg Finsterwalde.
Die Konfiguration, wie sie bei ŽOS Zvolen zum Einsatz kommt, ermöglicht eine multifunktionale 3D-Bearbeitung von Flachmaterial auf einer Arbeitsfläche von 12.000 x 2.500 mm.
Seit 2015 gehört die MG Plasmaschneidanlage von Microstep zu den eingesetzten Technologien.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Plasmaschneidmaschinen/-anlagen

QR code

Special SCHWEISSEN & SCHNEIDEN

sus_logo.jpg Die Internationale Fachmesse SCHWEISSEN & SCHNEIDEN bietet wieder ein lückenloses Angebot auf höchstem qualitativem Niveau und deckt mit attraktiven Rahmenveranstaltungen alle Aspekte der Branche ab. Kein anderes Branchenereignis kann sich in qualitativer oder quantitativer Hinsicht mit der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN messen. Der Slogan "No.1 in the World" bedeutet, eine Weltmarke hautnah zu erleben. Daher nutzten die Aussteller die weltweite Leitmesse, um ihre wichtigsten Innovationen im richtigen Umfeld zu präsentieren, und entwickelten vielfach ihre Produkte genau auf diesen Termin hin.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Blechtechnik/Ausgabe208/14414/web/Geatzte_Aluminiumplatten.jpgChemisches Ätzen komplexer Metallteile
Beim fotochemischen Ätzen werden Chemikalien genutzt, um ausgewählte Bereiche von Metallblechen zu entfernen und so das gewünschte Teileprofil zu erzeugen. Das Verfahren galt lange vor allem als ideale Technik zur Erstellung von Prototypen. Inzwischen hat sich das fotochemische Ätzen aber auch als Metallverarbeitungstechnik für die Massenfertigung bewährt. Im Gespräch erklärt Markus Rettig, Business Development Manager bei Precision Micro, Hintergründe der Ätztechnik und auch, wann und warum das Verfahren anderen Metallbearbeitungstechniken vorzuziehen ist.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren