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Effektiver Schutz vor Blasenbildung beim Laserschneiden

: Polifilm


Polifilm Protection, ein führender Spezialist für Oberflächenschutzfolien, hat seine bewährte Laserschutzfolie für den Einsatz am CO2- und Faserlaser noch leistungsfähiger gemacht: Hierzu entwickelte das Unternehmen eine neue, fließoptimierte Kleberformulierung und nahm Modifikationen an der Trägerfolie vor. Das Resultat ist eine Laserschutzfolie, die Blasenbildung beim initialen Lasereinstich selbst bei komplizierten Anwendungen oder unter schwierigen Verarbeitungsbedingungen wirkungsvoll verhindert.

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Die neue Laserschutzfolie schiebt Blasenbildung dank eines Naturkautschuk-Klebers mit verbessertem Fließverhalten und hervorragender Benetzungsfähigkeit einen Riegel vor.

Die neue Laserschutzfolie schiebt Blasenbildung dank eines Naturkautschuk-Klebers...

Die optimale Haftung der Schutzfolie ist für ein sauberes Schnittergebnis und den wirkungsvollen Schutz der Oberfläche unverzichtbar. In besonderem Maße gilt das im Augenblick des Laserstrahl-Einstichs. Denn bei mangelnder Haftung kann das mit Druck eingetriebene Schneidgas in diesem Moment nicht einwandfrei entweichen und sammelt sich stattdessen zwischen Schutzfolie und Metalloberfläche. Blasen entstehen und beeinträchtigen die Fokussierung des Laserstrahls sowie den zielgerichteten Gasfluss. Schnittkanten können dann minderwertig ausfallen, im ungünstigsten Fall droht sogar Ausschuss.

Blasenbildung muss also unbedingt verhindert werden – und genau das ist Polifilm Protection mit der Weiterentwicklung seines Laserschutzfolien-Klassikers PF 584C gelungen: Die neue PF 584 C S mit innovativer SOFT-Rezeptur schiebt Blasenbildung dank eines Naturkautschuk-Klebers mit verbessertem Fließverhalten und hervorragender Benetzungsfähigkeit einen Riegel vor. Er dringt noch besser in unterschiedliche Oberflächenstrukturen ein und gewährleistet so eine sichere Verankerung. Die Folie passt sich besonders gut an den Untergrund an und garantiert laut Hersteller eine perfekte Haftung.

Hervorragende Fließeigenschaften

„Das verbesserte viskoelastische Verhalten des neuen Klebers verschafft unserer modifizierten Laserschutzfolie PF 584 C S selbst bei rauen oder strukturierten Oberflächen die nötige Haftung, um insbesondere im kritischen Moment des Einstichs ein Aufblasen der Folie zu verhindern“, erklärt Thomas Mähner, Leiter Entwicklung bei Polifilm Protection. Gleiches gilt für andere ungünstige Schneidebedingungen – etwa, wenn das Blech nicht die optimale Verarbeitungstemperatur aufweist oder die Folie infolge eines Aufkaschierens
mit zu großer Vorspannung überdehnt ist. Gerade bei zeitintensiven Schneidevorgängen reduziert sich das Risiko der Blasenbildung mit der PF 584 C S erheblich, beispielsweise beim Schneiden großer Blechdicken oder schlecht absorbierender Materialien wie Aluminium sowie beim Einsatz leistungsschwächerer Laserschneidemaschinen.

Stippenarme Trägerfolie

Damit nicht genug, optimierte Polifilm Protection auch die Trägerfolie. Der Hersteller wählte die Rohmaterialien derartig, dass die Folie nun besonders homogen und stippenarm ist. Für die Wirksamkeit des Oberflächenschutzes ist das entscheidend, denn Unebenheiten in der Folie können unter Krafteinwirkungen – etwa beim Kanten, Biegen oder Stapeln der Bleche – zu Schäden auf der Metalloberfläche führen. „Mit der Weiterentwicklung unserer universellen Laserschutzfolie für CO2- und Faserlaser bieten wir unseren Kunden einmal mehr eine Lösung, die ihnen in der täglichen Praxis erhebliche Vorteile bietet. Wir sorgen nicht nur für ein noch präziseres und gratloses Schnittergebnis, sondern leisten gleichzeitig einen Beitrag dazu, noch effizienter zu produzieren und Ausschuss zu reduzieren. Unsere Kunden erzielen höchste Qualität und senken ihre Kosten“, so Mähner.

Die neue Laserschutzfolie schiebt Blasenbildung dank eines Naturkautschuk-Klebers mit verbessertem Fließverhalten und hervorragender Benetzungsfähigkeit einen Riegel vor.
Richtung des Gas- und Schmelze-Austriebs während des Schneidevorgangs: Das Werkstück absorbiert die Energie der Laserstrahlung. Diese Energie wird dabei in Wärmeenergie umgesetzt, die das Material schmelzen (bzw. verdampfen) lässt.
Das viskoelastische Verhalten der Naturkautschukkleber im Vergleich: Je besser sich die Klebermasse der Mikrostruktur einer Oberfläche anpasst (einfließt), desto größer ist die Kontaktfläche, an der die Adhäsionskräfte wirken können.


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