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Cutting World 2020: Prozesskette des Schneidens

: Messe Essen


Die Fachmesse Cutting World hat sich auf die gesamte Prozesskette des Schneidens spezialisiert und öffnet vom 28. bis zum 30. April in der modernisierten Halle 8 der Messe Essen ihre Tore. In den benachbarten Konferenzräumen findet der Deutsche Schneidkongress statt, dessen Referenten und Themen jetzt feststehen.

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Auf der Cutting World erleben Besucher alle wichtigen Aspekte zum Thema Schneiden hautnah. (Bild: Rainer Schimm)

Auf der Cutting World erleben Besucher alle wichtigen Aspekte zum Thema Schneiden...

Die Branche zeigt sich auf der Cutting World innovativ und lösungsorientiert – und zwar über die gesamte Prozesskette des Schneidens hinweg. Hersteller von autogenen Brennschneidanlagen, Plasmaschneidanlagen, Laserschneidsystemen sowie Wasserstrahlschneidanlagen präsentieren sich auf der Fachmesse. Neben Trenntechnologien umfasst das Angebot die vor- und nachgelagerten Prozesse – von der Arbeitsvorbereitung, der Steuerungssoftware und Filtersystemen über das Richten, Entgraten und Abkanten bis hin zum Markieren der geschnittenen Materialien. Neben einer hochspezialisierten Anwendermesse erhalten Besucher parallel die Möglichkeit, ein interessantes Kongressprogramm zu verfolgen.

Verbesserte Verfahren im Zeichen digitaler Transformation

Seit Kurzem stehen die Referenten des Deutschen Schneidkongresses fest. Die Fachbesucher erwarten unter anderem Vorträge von Oliver Friz (Messer Cutting Systems), Dr. Ing. Thomas Hassel (UWTH, Leibniz Universität Hannover), Dipl.-Ing. (FH) Christian Hennigs (Laser-Zentrum Hannover), Ulrich Horst (Hypertherm), Andreas Kölsch (ThyssenKrupp Materials Services), Jan Leschke (Laser-Zentrum Hannover), Florian Morczinek (TU Chemnitz), Dr. Torsten Scheller (Jenoptik Automatisierungstechnik), Dipl.-Ing. Johannes Steinbrück (Jotes) und Dominik Straus (Trumpf). Das Programm beinhaltet Aspekte des qualitativen und wirtschaftlichen Schneidens bestimmter Stoffe, insbesondere von Metallen. Doch die Prozesskette geht weit über das Trennen hinaus: Der Kongress zeigt, wo Industrie 4.0 schon heute Praxis ist. Es geht um verbesserte Schneidverfahren, um ressourcenschonende Fertigungskonzepte, intelligente Softwaretools und Automationskonzepte.

Plasma versus Faserlaser – Oliver Friz stellt zwei Schneidverfahren im Wettbewerb
vor. Der Geschäftsführer von Messer Cutting Systems vergleicht Kosten und Nutzen der beiden Technologien. Dabei berücksichtigt er, dass insbesondere der Faserlaser in immer höhere Materialdicken eindringt. Anwender fragen berechtigt, ob sich der Einsatz des Plasmaschneidverfahrens noch lohnt und wo die Grenzen der Einsatzgebiete liegen. Friz erörtert in seiner Funktion als Maschinenhersteller beider Systeme die wesentlichen Kriterien, Entwicklungsstände und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft und gibt seinen Zuhörern eine Auswahlhilfe an die Hand.

Hochdrucksuspensionsstrahlschneiden

Florian Morczinek, wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Chemnitz, vergleicht in seinem Vortrag verschiedene etablierte Schneidverfahren und stellt fest: Die Wahl kann nicht mehr nur anhand von Anforderungsprofil und Wirtschaftlichkeit getroffen werden. In Zeiten von Hochleistungswerkstoffen treten neue prozessbeschränkende Merkmale auf. Das zeigt er mithilfe eines Fertigungsbeispiels aus Edelstahl, das auf Grundlage eines innovativen Wasserabrasivstrahlverfahrens hergestellt wurde. Morczinek erläutert die Methode, stellt den Maschinenprototyp vor und vergleicht das bearbeitete Edelstahlwerkstück mit einem Modell, das durch ein etabliertes Schneidverfahren bearbeitet wurde.

Johannes Steinbrück beschäftigt sich mit der Frage, wie sich digitale Werkzeuge für Betriebsabläufe und in der Produktion sinnvoll vernetzen können. Seit 2016 führt Steinbrück mit dem Unternehmen Jotes sein eigenes Ingenieurbüro. Gleichzeitig blickt er auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Blechverarbeitung sowie im Maschinenbau und Apparatebau zurück. ERP-Systeme, Schachtelprogramme, Tabellenprogramme und Insellösungen: Werkzeuge wie diese bilden in vielen Schneidbetrieben die Grundlage für eine Digitalisierung. Wie lassen sie sich verknüpfen, ergänzen und verbessern, um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten? Steinbrück nennt Beispiele aus der Praxis und gibt konkrete Impulse, neue Ideen umzusetzen.

Einsparpotentiale mit Bauteilen aus Blech

Bauteile aus Blech bieten gegenüber konventionell gefertigten Bauteilen viele Vorteile, zum Beispiel reduzieren sie Material und Teilezahlen, verkürzen Arbeitszeiten und Prozesse und minimieren Lager und Logistik. Schneidkongress-Referent Dominik Straus zeigt in seinem Vortrag anhand einiger Musterteile wie diese Bauteile identifiziert werden, mit System umgestaltet werden und dadurch wirtschaftlicher gefertigt werden. Dazu werden die Möglichkeiten von Laserschneid-, Stanz- und Biegemaschinen in vollem Umfang ausgenutzt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.cuttingworld.de


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